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20.07.2026 · 5 Min. Lesezeit

ZEK erklärt: Was die Zentralstelle für Kreditinformation speichert

Die ZEK sammelt Kredit-, Leasing- und Kreditkartendaten in der Schweiz. Was gespeichert wird, wie lange, und wie Sie eine kostenlose Selbstauskunft erhalten.

Die ZEK (Zentralstelle für Kreditinformation) ist die zentrale Kreditdatenbank der Schweiz. Ihre Mitglieder – Banken, Kreditinstitute, Leasing- und Kreditkartenanbieter – melden und beziehen dort Informationen zur Kreditwürdigkeit. Bei praktisch jeder Kreditanfrage wird die ZEK abgefragt.

Was die ZEK speichert

Erfasst werden positive wie negative Einträge, unter anderem:

  • Personendaten (Name, Geburtsdatum, Adresse)
  • Art des Kredits/Leasings, Vertragsbeginn und -ende, Ratenhöhe
  • Bruttokreditbetrag inkl. Zinsen und Kosten
  • Kreditanfragen und ob sie bewilligt oder abgelehnt wurden
  • Zahlungsrückstände und qualifizierte Zahlungsstörungen

Wie lange bleiben Einträge?

Die meisten Einträge werden rund 5 Jahre gespeichert. Abgelehnte Kreditanfragen (Code 99) bleiben etwa 2 Jahre sichtbar und werden danach automatisch gelöscht. Deshalb gilt: nicht wahllos viele Anfragen stellen.

Ihr Recht auf kostenlose Selbstauskunft

Nach dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) haben Sie das Recht auf eine kostenlose Selbstauskunft über Ihre bei der ZEK gespeicherten Daten – Sie müssen sich lediglich ausweisen. So sehen Sie genau, was über Sie hinterlegt ist, und können falsche Einträge korrigieren lassen.

Was bedeutet das für Ihren Kreditantrag?

Ein sauberes ZEK-Profil erhöht die Chancen auf eine Bewilligung. Bestehende, ordentlich bediente Kredite sind kein Ausschlussgrund – entscheidend ist die Tragbarkeit. Offene Zahlungsstörungen dagegen erschweren einen neuen Kredit deutlich.

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Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Rechts- oder Finanzberatung. Fast & Fair Credit vergibt selbst keine Kredite.